Bereits 2018 hat Primagas
als erstes Unternehmen biogenes Flüssiggas im deutschen Markt eingeführt.
2020 wurde es als erneuerbare Energie- Alternative in das GEG aufgenommen. Das
sogenannte Heizungsgesetz erkennt biogenes Flüssiggas als Erfüllungsoption für
die Nutzungspflichten für erneuerbare Energien an – und weitet die Vorgaben
auf Bestandsgebäude aus. Stephan Klosterkamp, Geschäftsführer von Primagas,
begrüßt den Schritt: „Gerade auf dem Land verbirgt sich ein riesiges Potenzial
für die Klimawende im Gebäudesektor“, sagt er. „Und biogenes Flüssiggas wie
unser Futuria Propan ist als zusätzliche Erfüllungsoption unentbehrlich, um
die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.“ Futuria Propan wird aus
nachwachsenden Rohstoffen sowie organischen Rest- und Abfallstoffen
hergestellt. Verglichen mit konventionellem Flüssiggas spart die biogene
Variante bis zu 90 Prozent klimaschädliche CO2-Emissionen ein und ist dadurch
deutlich klimaschonender.
Biogenes Flüssiggas - eine einfache Alternative
Ob Neubau oder Gebäudebestand: Wer mit einer modernen, mit Flüssiggas betriebenen Gasbrennwerttherme heizt, ist schon bereit für regenerative Energien. Denn damit lässt sich die 65-Prozent-Vorgabe perspektivisch erfüllen – bei Primagas auch schon ab der nächsten Flüssiggas-Bestellung. Weil biogenes und konventionelles Flüssiggas chemisch identisch sind, kann Futuria Propan herkömmlichem Flüssiggas einfach beigemischt werden. Dafür sind keine technischen Anpassungen der bestehenden Heizungsanlage nötig. Der Vorteil: Die Kosten für die moderne Gasbrennwerttechnologie sind meist deutlich geringer als die Investition etwa in eine Wärmepumpe – denn im und am Haus sind keine kostspieligen Umbauten nötig und Gasthermen sind vergleichsweise günstiger.
Großes Potenzial für die Wärmewende auf dem Land
Vor allem Bauherren und Modernisierern im ländlichen Raum, die nicht an die kommunalen Versorgungsnetze angeschlossen sind, bietet Futuria Propan eine netzunabhängige Lösung. Der Transport zum Zielort erfolgt per Schiff, Eisenbahn-Kesselwagen und Tankwagen. Ob biogen oder konventionell: Das Flüssiggas lagert in oberirdischen oder erdgedeckten Behältern außerhalb des Gebäudes und ist unabhängig von Pipelines. „Flüssiggas ist krisenfest und zukunftssicher“, betont Stephan Klosterkamp. „Zudem arbeiten wir bereits daran, neben Futuria Propan zukünftig noch einen weiteren regenerativen Energieträger für Standard-Heizungsanlagen anzubieten – erneuerbaren Dimethylether. Futuria DME wird enorme CO2-Einsparungen ermöglichen und erneut ein wichtiger Schritt nach vorne sein.“