Der Flüssiggas-Versorger Primagas erkannte das nachhaltige Potenzial
früh und brachte biogenes Flüssiggas 2018 als erstes Unternehmen auf den
deutschen Markt. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) von 2020 hat den regenerativen
Energieträger bundesweit offiziell zur Erfüllung der Nutzungspflicht von
erneuerbaren Energien im Neubau anerkannt. So schuf es bereits die
Rahmenbedingungen dafür, biogenes Flüssiggas auch in der Gesetzgebung für den
Gebäudebestand auf Länderebene zu verankern. Baden-Württemberg hat jetzt den
nächsten Schritt gemacht: Im aktualisieren EWärmeG, das zu den
fortschrittlichsten Deutschlands zählt, erkennt das Bundesland biogenes
Flüssiggas als Erfüllungsoption auch im Bestand an. „Das ist ein sehr positives
Signal,“ sagt Thomas Landmann, Vertriebsdirektor bei Primagas. „Denn gerade in
ländlichen Regionen kann Flüssiggas seinen Beitrag zur Klimawende leisten.“
Beim Vergleich mit Heizöl wird das deutlich: Während bereits herkömmliches
Flüssiggas viel weniger Kohlendioxid verursacht, erzeugt die biogene Variante
nochmal bis zu 90 Prozent weniger CO2.
Bestandsschutz über 2024 hinaus
Ab 1. Januar 2024 werden, laut aktuellem Stand, 65 Prozent
erneuerbare Energien bei neuen Heizungen verpflichtend. „Wer noch in diesem
Jahr eine neue Flüssiggasheizung einbaut“, erklärt Thomas Landmann, „kann die
aktuellen Anforderungen jetzt mit einem biogenem Flüssiggasanteil erfüllen.
Und: Die Therme hat Bestandsschutz über 2024 hinaus!“ Die Kombination von 10
Prozent biogenem Flüssiggas und einem Sanierungsfahrplan (zusätzlich 5 Prozent)
erfüllt die Forderung nach einem Anteil von 15 Prozent regenerativer Energien.
Das biogene Flüssiggas von Primagas wird aus nachwachsenden Rohstoffen und
organischen Rest- und Abfallstoffen hergestellt. Es kann in denselben Anlagen
wie konventionelles Flüssiggas eingesetzt werden. Bei den Kunden lagert es
außerhalb des Gebäudes in oberirdischen oder erdgedeckten Tanks – so sind sie
unabhängig vom öffentlichen Gasnetz. Zudem ist eine Therme selbst ohne
staatliche Förderung häufig günstiger als andere Heiztechniken. „Es ist keine
hohe Investition in teure Technologien nötig“, sagt Thomas Landmann. „Vielmehr
hält eine Gas-Brennwerttherme viele Optionen offen, denn die bewährte Technik
kann optimal mit Lösungen wie Solarthermie oder einer Wärmepumpe kombiniert
werden.“
Mehr Informationen finden Sie unter www.biolpg.de