Seit 1902 betreut die Hausverwaltung Jandeck Immobilien im Großraum Osnabrück. Für vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 Mietwohnungen suchte Geschäftsführerin Karolin Jandeck nach einer nachhaltigeren Heizlösung, um Öl zu ersetzen. Der Heizungsbauer hatte die Idee einer Flüssiggasversorgung. Nachdem er den Kontakt zum Flüssiggasanbieter Primagas hergestellt hatte, ging der Wechsel schnell: In knapp einer Woche wurde eine Flüssiggasanlage installiert und in Betrieb genommen, deren Tank sich diskret unter der Erde befindet.
Ideale Heizlösung für alle Parteien
Mieterinnen und Mieter brauchen in den Wintermonaten eine verlässliche Wärmeversorgung, ächzen jedoch häufig unter hohen Energiekosten. Zugleich müssen Immobilienverwaltungen wirtschaftlich arbeiten. Dem aktuellen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der CSRD-Richtlinie der EU [1] zufolge, müssen sie zudem ab 2026 ihre CO₂-Reduktion nachweisen, sofern sie mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Vor dem Hintergrund ist Flüssiggas eine zukunftsfähige Lösung besonders für Gebäude abseits der Netzversorgung. Der Energieträger ist vielfach bewährt, klimaschonender als beispielsweise Heizöl, wirtschaftlich, versorgungssicher und langfristig verfügbar. Außerdem ist die Modernisierung im Gebäudebestand mit Flüssiggas bezahlbar und unkompliziert. Meistens sind keine aufwändigen Umbauten erforderlich und bestehende Elemente wie Heizkörper können weiter genutzt werden.
1 Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive), eine EU-Richtlinie vom 5. Januar 2023, verpflichtet Unternehmen perspektivisch zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Stand heute ist die Umsetzung in nationales Recht in Deutschland noch nicht endgültig erfolgt.
Gewappnet für zukünftige Anforderungen
Das GEG schreibt spätestens ab 2045 eine klimaneutrale Wärmeversorgung vor. Darauf ist die Hausverwaltung Jandeck jetzt ideal vorbereitet, denn es gibt auch biogenes Flüssiggas – das zu den GEG-Erfüllungsoptionen gehört. Bei Primagas heißt es Futuria Propan. Es ist chemisch identisch mit herkömmlichem Flüssiggas und kann meist ohne technische Anpassungen in bestehenden Anlagen genutzt werden. Weil die kommunale Wärmeplanung in Osnabrück noch aussteht, kann Karolin Jandeck in den Mehrfamilienhäusern schrittweise den Anteil regenerativer Energie erhöhen und so die Versorgung kontinuierlich den gesetzlichen Anforderungen anpassen. Laut Berechnungen von Primagas lassen sich die Energiekosten dadurch binnen 16 Jahren um rund 25 % reduzieren. „Die Umstellung unserer Mehrfamilienhäuser von Öl auf Flüssiggas lief völlig problemlos, auch für unsere Mieterinnen und Mieter. Außerdem profitieren sie jetzt von der spürbaren Kostenersparnis,“ so Karolin Jandeck. „Vieles konnten wir sogar weiter nutzen, beispielsweise die vorhandenen Heizkörper. Die Befüllung des Flüssiggastanks erfolgt ganz automatisch und mehr Platz im Keller haben wir auch noch.“