Schutzmaßnahmen und Genehmigungen

Für Flüssiggas-Behälter gilt: Im Umkreis von 3 m rund um den Behälter dürfen sich keine offenen Kanäle, Schächte, Luftansaugöffnungen oder sonstige Öffnungen zu tieferligenden Räumen und keine Brandlasten wie Zündquellen oder brennbare Stoffe befinden.

Außerdem dürfen sich im Umkreis von 3 m Breite und 1m Höhe rund um das Füllventil (bei oberirdischen Behältern ab Armaturenhaube, bei erdgedeckten Behältern ab Domdeckel) keine elektrischen Einrichtungen, wie z.B. Lichtschalter, befinden.

Der Schutz vor dem Zugriff Unbefugter ist im Allgemeinen durch die abschließbare Armaturenhaube oder den Domschachtdeckel gegeben. Bei öffentlich zugänglichen Anlagen ist eine zusätzliche Umzäunung  sinnvoll. Gegen mechanische Beschädigungen sind erdgedeckte Behälter automatisch durch das Erdreich geschützt; bei oberirdischen ud halboberirdischen Behältern ist ein Anfahrschutz erforderlich, wenn die Möglichkeit des Anfahresn gegeben ist.

 

Flüssiggas-Behälter müssen vor Brandlasten geschützt werden. Ein Gebäude mit Außenwänden aus nicht brennbaren Baustoffen in der Nähe des oberirdischen (oder halboberirdischen) Behälters stellt keine direkte Brandlast da. Hat die Gebäudewand Öffnungen (Fenster), aus denen im Brandfall Wärme auf den Behälter abstrahlen könnte, ist entweder ein Schutzabstand von 3m einzuhalten oder es müssen zusätzliche Schutzmaßnahmen vorgesehen werden (Strahlungsschutzblech, Schutzwand oder Nichtbelegung bestimmter Flächen mit Fenstern).

 

Räume und Bereiche mit Flüssiggas-Lagerbehältern sind mit den folgenden Zeichen deutlich und dauerhaft zu kennzeichnen: 



 

 

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