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Dezember 2014, LNG-Anlage in Betriebnahme Dresden, Wethau

Gestern nahm Primagas zusammen mit Vertretern der Bundes- und Kommunalpolitik die erste LNG-Anlage Sachsen-Anhalts in Wethau offiziell in Betrieb. Dank der Umstellung auf Liquified Natural Gas kann der Tiernahrungsmittelhersteller Dr. Alder Heimtiernahrung nun seine Energiekosten um bis zu ein Viertel senken und deutlich CO2 einsparen.

Primagas hat gestern die erste LNG-Anlage in Sachsen Anhalt offiziell eröffnet. Ab sofort bezieht Dr. Alder Heimtiernahrung die Energie für seine Betriebsprozesse besonders günstig und klimaschonend aus Liquified Natural Gas, zu Deutsch „verflüssigtes Erdgas“. Bei der feierlichen Inbetriebnahme würdigte der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Kreisrates Dieter Stier den Beitrag zum Klimaschutz und die effiziente Nutzung von Energie in Sachsen-Anhalt: „Die LNGAnlage von Primagas ist die erste ihrer Art in Sachsen-Anhalt und damit ein Meilenstein nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für unser Bundesland.“ Landrat Götz Ulrich nahm die LNG-Anlage anschließend zusammen mit Joachim von Menges, Geschäftsführer Dr. Alder Heimtiernahrung, und Jobst-Dietrich Diercks, Geschäftsführer Primagas, in Betrieb.

„Die erste LNG-Anlage ist für uns ein wichtiger Schritt in unserem neuen Geschäftsbereich LNG“, sagte Jobst-Dietrich Diercks. „Dr. Alder Heimtiernahrung bringt optimale Voraussetzungen mit, um die Vorteile des Brennstoffs zu nutzen. Die betrieblichen Prozesse sind von einem hohen Energieverbrauch gekennzeichnet. LNG lässt sich dank seines geringen Volumens in großen Mengen lagern und ist im Vergleich zu anderen netzunabhängigen fossilen Energieträgern wie Heizöl deutlich wirtschaftlicher.“

Viele Vorteile

Diese Einschätzung bestätigte Joachim von Menges, Geschäftsführer von Dr. Alder Heimtiernahrung: „Im Vergleich zur Alternative Heizöl können wir die Energiekosten um mindestens zehn Prozent senken. Wenn wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, sind sogar 25 Prozent möglich.“ Das Unternehmen plant außerdem, die bei der Nutzung von LNG entstehende Verdampfungskälte zu verwenden, um die Kälteanlage zu entlasten und die hergestellten Produkte zu kühlen. Damit lassen sich voraussichtlich jährlich weitere 100.000 Euro einsparen, so dass sich die Investition bereits nach sechs Monaten amortisieren wird. Und auch das Klima profitiert: Der CO2-Ausstoß von LNG ist im Vergleich zu Heizöl um ca. 32 Prozent geringer. „Wir freuen uns, dass die Errichtung der Anlage so reibungslos geklappt hat. Mit Primagas haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden. Wir sind mit der Betreuung sehr zufrieden“, sagt Joachim von Menges.

Die Nutzung von LNG ist vor allem für mittelständische Unternehmen im ländlichen Raum interessant, die keinen direkten Zugang zum Erdgasnetz haben. LNG ist vielfältig einsetzbar, mit vielen Anlagentechniken kompatibel und besonders als Prozessenergie für industrielle Anwendungen geeignet. Das Erdgas wird am Förderort auf -162 Grad Celsius gekühlt, dadurch verflüssigt und im Volumen reduziert: LNG hat nur 1/600stel des Volumens von gasförmigem Erdgas und lässt sich somit gut in großen Mengen transportieren und lagern. Darüber hinaus ist die Versorgungssicherheit garantiert: Primagas bezieht LNG weltweit aus Erdgas fördernden Ländern.

Pressemappe sowie Bildmaterial unter http://www.primagas.de/ueber_uns/primagas_presseservice/pressemeldungen.cfm

Weitere Informationen zu LNG unter www.LNG.de

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